Volksstimme Halberstadt


Bienen summen nicht �berall gern
Schwanebeck l��Die erste Brut schl�pft schon bald�, sagt Denis Krei�ig.�Der Imker aus Schwanebeck beherbergt seine Bienenv�lker im eigenen Garten. Sp�testens Ende M�rz lege die Bienenk�nigin die ersten Eier des Jahres. Das seien knapp 2000 pro Tag, erkl�rt der Imker. Durch das kalte Wetter des Winters herrsche allerdings eine Futternot: Die Wintervorr�te seien zu Beginn des Fr�hlings aufgebraucht.
Die Bienen br�uchten einen �Starterkit� an Pflanzen, um gest�rkt die neue Jahreszeit zu beginnen. Je st�rker das Volk den Fr�hling beginne, desto gr��er werde es. Seien nicht gen�gend Futterstellen im Fr�hjahr vorhanden, fehle die Startkraft des Volkes und das wirke sich auch auf die Honigernte aus.
Mit einigen einfachen Tricks im eigenen Garten k�nne man auch als Laie den Bienenv�lkern helfen, die ben�tigte Kraft zu sammeln, erkl�rt Krei�ig.
Der Imker empfiehlt: �Nicht sofort und nicht zu h�ufig den Rasen m�hen.� Frischer, wild wachsender Fr�hlingsrasen mit Fr�hbl�hern und Kr�utern sei eine tolle Grundlage f�r das Bienenvolk, um genug Kraft f�r die kommende Saison zu sammeln. Werde der erste Fr�hlingsrasen abgem�ht, vernichte man den ersten Nektar und die Pollen.
Krei�ig und seine Lebensgef�hrtin Ina Stampka m�hen alle vier Wochen nur die Wege ihres Gartens frei, erkl�rt er. �Wir lassen immer einen gro�en Wildstreifen in der Mitte des Gartens stehen�, sagt Ina Stampka.
Frei wachsender Rasen sei auch im Hinblick auf den Sommer eine gute Idee: Ein kleiner Wildstreifen in einer Gartenecke sei eine tolle Gabe f�r die Bienen. Dort w�rden sie sich wohlf�hlen und k�nnten auch im Sommer den Futterbedarf des Volkes abdecken, informiert Krei�ig.
Bunt und vielf�ltig m�sse der Garten sein, damit er ansprechend f�r Bienen ist. �Ein Garten aus Koniferen, Rollrasen und Hecke ist kein gutes Territorium f�r Bienen�, stellt Ina Stampka klar.
Im Fr�hling w�rden sich als Startpflanzen Goldlack und Goldblumen eignen. Im Sommer seien Kapuzinerkresse, L�wenm�ulchen, M�nnertreu, ungef�llte Dahlien oder die F�cherblume attraktiv f�r die summenden Besucher. Auch Kr�uter und Stauden k�nnen Bienen anlocken: Lavendel, Pfefferminze, Salbei, Zitronenmelisse, Schnittlauch und Fetthenne st�nden hoch im Kurs.
Wer nun bef�rchtet, dass Unkraut die Idylle des Wildrasens zerst�ren k�nne, den kann der 44-J�hrige beruhigen: �Es gibt eigentlich gar kein Unkraut.� Jede Pflanze habe eine Bestimmung, erinnert er. Unkraut werde durch den Menschen als solches definiert. Es k�nne sogar ein toller Wasserspeicher sein.
�Seitdem wir unseren Rasen wild wachsen lassen, trocknet er im Sommer nicht aus�, berichtet Ina Stampka. Wem ungew�nschte Pflanzen trotzdem ein Dorn im Auge seien, der solle bei der Entfernung auf Chemikalien verzichten. Diese w�rden die Bienen und andere Insekten nur vertreiben.
Bei ungew�nschtem Mooswuchs k�nne man beispielsweise auf den Vertikutierer zur�ckgreifen und auf die Giftspritze verzichten. Ungew�nschte Pflanzen solle man lieber herausstechen, als sie mit einer Chemiekeule zu bek�mpfen.
Au�erdem k�nne man auf biologische Selfmade-D�nger zur�ckgreifen. �Dazu kann man sich im Internet belesen. Ein Brennnesselsud bietet sich an�, sagt Ina Stampka.
Bl�tenmeere und Obstb�ume w�rden die kleinen gelben Gartenbesucher auch anziehen. Wer damit nicht dienen kann, k�nne sich auch eine einfache Blumenmischung in Samenform aus dem Handel zulegen. �Diese Mischungen sind sehr g�nstig, bl�hen meist mehrere Monate �ber und sind attraktiv f�r Bienen�, erl�utert Ina Stampka die M�glichkeit. Auf vielen Packungen sei schon das Siegel �bienenfreundlich� aufgedruckt.
Durch die farbenfrohen Bl�ten seien sie au�erdem ein Blickfang in jedem Garten. Einen Blickfang wert sind auch Insektenhotels, allerdings seien diese f�r Bienen zu klein, um sich dort niederzulassen. �Ein Insektenhotel ist aber eine gute Sache f�r andere Insekten�, bekr�ftigt Krei�ig.
Bienen brauchen nicht nur Nahrung, sondern auch eine ausreichende Fl�ssigkeitszufuhr. Dazu k�nne man kleine flache Gef��e mit Wasser f�llen und diese im Garten aufstellen. Dabei sei zu beachten, dass Aufstiegsm�glichkeiten f�r die Bienen gegeben seien, damit sie nicht ertrinken.
�Es bietet sich an, kleine St�cker oder ein Tuch zu benutzen.�, so Krei�ig. Letztere sollten aus dem Gef�� hinausragen, damit die Bienen an ihnen herausklettern k�nnen. Sollte man mitbekommen, dass eine Biene zu ertrinken droht, k�nne man sie mit der blo�en Hand oder Hilfsmitteln wie einem L�ffel oder einem Ast retten. Sie sollte anschlie�end an einem windigen Ort platziert werden, sodass sie schnell trocknen und weiterfliegen kann, beschreibt Ina Stampka.
Wer Angst vor einem Stich hat, kann sich entspannen: Bienen seien nicht aggressiv, da sie durch einen Stich das Hinterteil abwerfen und somit sterben w�rden, informiert sie. Stechen w�rden die Tiere nur, wenn sie sich bedroht f�hlen.
Um ihre Bienen k�mmern sich Denis Krei�ig und Ina Stampka seit acht Jahren. Sein erstes Volk bekam er von einem Arbeitskollegen geschenkt, mittlerweile beherbergt Krei�ig 15 V�lker der Gattung Carnica mit einer Gr��e von knapp 60.000 Tieren.
Seinen Beruf als Imker �bt Krei�ig nebenbei aus, hauptberuflich ist er Soldat. Zwei Mal im Jahr ernte er die s��en Erzeugnisse der Tiere. �Ich ernte von elf Waben neun ab, damit keine Futternot entsteht.�
Mitte bis Ende Mai sei die Zeit der ersten Ernte, dort werde der Fr�htrachthonig gesammelt. Dieser habe einen hohen Rapsanteil und enthalte viel Traubenzucker. Dazu sei er sehr hell und fest. Die Sommertracht dagegen, die Krei�ig zwischen Juni und Juli erntet, sei dunkler und kr�ftiger im Geschmack. Dort seien sp�t wachsende Pflanzen enthalten, wie Klee und L�wenzahn. Der genaue Erntezeitpunkt sei allerdings immer wetterabh�ngig.
�400 Kilogramm Honig ernte ich im Jahr�, sch�tzt Denis Krei�ig. Seine Erfahrung als Imker teilt er auch in Workshops, sowie �ber Instagram und seine Website. Die eigenen Erzeugnisse verkauft das Paar in ihrem Webshop. Neben Honig k�nne man auch selbst gegossene Kerzen, Honigwein, Honigseife und Honigbonbons erwerben.
�Ich kann mir vorstellen, auf 200 V�lker aufzustocken�, �berlegt der Imker. Allerdings sei das immer eine Frage zwischen Aufwand und Nutzen. Denn eine regelm��ige Kontrolle der Vitalit�t der V�lker und der K�niginnen seien wichtig.
Ein Bienenvolk kann erkranken und schl�frig werden. Krankheiten wie die amerikanische Faulbrut oder ein starker Sch�dlingsbefall mit der Varroamilbe m�ssen behandelt werden. Nicht �berall hat der Imker seine H�nde im Spiel.
Im Sp�tsommer w�rden Hornissen und Wespen die Bienenst�cke pl�ndern. �Da greifen wir nicht ein, r�ubern ist ein nat�rliches Verhalten.�
Ihre Naturverbundenheit leben Denis Krei�ig und Ina Stampka auch auf den eigenen Beeten aus.
Wird der Imker von einer Biene gestochen, helfe eine Zwiebel aus dem eigenen Garten besser als eine herk�mmliche aus dem Supermarkt, sagt Denis Krei�ig.

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Mit dem Auto im Harz �berschlagen
Schauen/Harz (vs) l�Am 6. April befuhr eine 30-J�hrige mit einem Peugeot die L 88 aus Richtung A 36 kommend in Richtung Schauen. Gegen 6.50 Uhr verlor sie in einer Rechtskurve auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle �ber das Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab.
Der Peugeot �berschlug sich in weiterer Folge im angrenzenden Stra�engraben, wobei sich die 30-J�hrige schwer verletzte und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Am Fahrzeug entstand augenscheinlich wirtschaftlicher Totalschaden.

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Mit dem Auto im Harz �berschlagen
Schauen/Harz (vs) l�Am 6. April befuhr eine 30-J�hrige mit einem Peugeot die L 88 aus Richtung A 36 kommend in Richtung Schauen. Gegen 6.50 Uhr verlor sie in einer Rechtskurve auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle �ber das Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab.
Der Peugeot �berschlug sich in weiterer Folge im angrenzenden Stra�engraben, wobei sich die 30-J�hrige schwer verletzte und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

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Nachbarn helfen in der Badeanstalt
Aderstedt l��Die Saisonvorbereitungen in der Badeanstalt laufen in diesem Jahr sehr gut�, erkl�rt Jens Klaus, der Vorsitzende des F�rdervereins. Er sei mit der Resonanz der Helfer auf die Einladung zu den Arbeitseins�tzen bisher sehr zufrieden. Sogar das gro�e Becken sei bereits leer und so gut wie sauber. �Dass wir so gut vorangekommen sind, haben wir auch der Hilfe aus Eilsdorf zu verdanken�, so Klaus. Am vergangenen Sonntag seien die Fu�baller aus dem Nachbarort gekommen und hatten viel geschafft, selbstverst�ndlich unter Beachtung aller Corona-Regeln. �So kann es weitergehen.�
Die Er�ffnung der neuen Saison ist f�r Ende Mai geplant, vorausgesetzt, die Pandemie l�sst dies auch zu. �Wir sind optimistisch und peilen den Termin an.� Seinen Optimismus gibt der Vorsitzende gern an die F�rdervereinsmitglieder weiter, die er mit einem Sp��chen erfreut. So hat Klaus im leeren Becken eine Eurom�nze gefunden, die ein Badegast im Vorjahr hineingeworfen hat. �Das ist die Anzahlung f�r die neue Pumpe�, sagt Klaus.
L�sung f�r kaputte Pumpe Die Hiobsbotschaft, dass das Herzst�ck der Badeanstalt, die Umw�lzpumpe, ihren Geist aufgegeben hat und nicht mehr reparabel ist, hatte f�r einige Bauchschmerzen im Verein gesorgt. Doch es gibt gute Nachrichten. �Wir haben eine L�sung gefunden�, best�tigt Huy-B�rgermeister Thomas Kr�ger (CDU). Die p�nktliche Saisoner�ffnung in der Badeanstalt Aderstedt sollte nicht an der fehlenden Pumpe scheitern.
In diesem Zusammenhang hat es einen sch�nen Beweis f�r das Zusammengeh�rigkeitsgef�hl der benachbarten D�rfer rund um Aderstedt gegeben. Als er von der defekten Pumpe erfahren hatte, hat sich Henry Rivinius, Ortsb�rgermeister aus Pabstorf, sofort mit seinen Amtskollegen Klaus Moetefindt aus Eilsdorf, Maik Berger aus Aderstedt und und Waltraud Beck aus Schlanstedt kurzgeschlossen und vorgeschlagen, sich gemeinsam (im Rahmen der M�glichkeiten) an der Beschaffung einer neuen Pumpe zu beteiligen. �Wir haben ein gutes Verh�ltnis zu Aderstedt und sehen in der Badeanstalt auch unsere Badewanne�, so Rivinius.

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Gro�brand im Harz
Eilenstedt/Nienburg (vs) l Am Ostersonntag wurde die Feuerwehr um etwa 16 Uhr zu einem Brand in Eilenstedt/Nienburg gerufen. Beim Eintreffen stellten die Rettungskräfte fest, dass das Haus teilweise bereits im Vollbrand stand. Ein Mensch wurde bei dem Brand leicht verletzt - musste aber zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus nach Halberstadt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort und die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Abendstunden an. Ermittlungen zur Brandursache wurde aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 100.000 Euro.
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